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Das Fernstudium von KPD und offen-siv geht in einen neuen Durchgang von
Frühjahr 2018 bis Sommer 2019

„Lernen, lernen und nochmals lernen“ (Lenin)

„Lerne es! Lass es dich nicht verdrießen! Fang an! Du musst alles wissen! Du musst die Führung übernehmen.“ (Brecht)

Anmeldung bei Frank Flegel
E-Mail: Mail: redaktion@offen-siv.com
Telefon: 05572-9992242

Erster Termin ist am 10./11. März 2018

Inhaltliches: Das Fernstudium soll die Grundlagen des Marxismus-Leninismus vermitteln. Es wird mit einer Einführung in die erkenntnistheoretischen und philosophischen Grundlagen beginnen, also mit dem dialektischen und historischen Materialismus, dann wird es um die Ökonomie gehen, d.h. die Marxsche Kapitalanalyse und die Leninsche Imperialismustheorie. Abgeleitet daraus wollen wir uns die Grundlagen der politischen Ökonomie des Sozialismus erarbeiten und die historischen Erfahrungen mit dem Aufbau des Sozialismus analysieren. Danach soll es mehr um Politisches gehen:  Klassenkampf, Organisation, Lenins Parteitheorie, Revolutionstheorie, Bündnispolitik, Kampf gegen den Revisionismus, Diktatur des Proletariats, flankiert von konkreten Analysen aktueller Ereignisse, z.B. im Trikont, aber auch in Europa und in der BRD. Hier wollen wir auch die Ursachen der Niederlage des Sozialismus in Europa analysieren.

Die hauptverantwortlichen Teamer für das Fernstudium werden der Bildungsbeauftragte der KPD und Frank Flegel sein, unterstützt von je kompetenten Fachreferenten.

Zur Form des Fernstudiums: Da die potentiellen Teilnehmer/innen weit über das Land verstreut sind und wir nicht die Kapazitäten besitzen, in der Fläche regional bzw. kommunal kontinuierliche Schulungsarbeit durchzuführen, haben wir uns für die Form des Fernstudiums entschieden.

Diese Form bedeutet, dass es zentrale Wochenendseminare geben wird und dazwischen dreimonatige Phasen von Gruppen- bzw. Einzelarbeit vor Ort, unterstützt durch ein Informations- und Diskussionsforum im Internet, welches nur den Teilnehmern/innen des Fernstudiums und den „Teamern“ zugänglich ist. Die „Teamer“ sind so etwas wie Lehrer, die während der Wochenendseminare die logische Struktur und die wichtigsten „Eckpunkte“ der je kommenden dreimonatigen Lernetappe darstellen, den Teilnehmern/innen zum Ende des Seminares Leitfragen mit auf den Weg geben, per Internetforum die Teilnehmer/innen betreuen und nach etwa zwei Monaten um Antworten auf die Leitfragen bitten, um das je nächste Seminar konkret vorbereiten zu können. Im Ganzen denken wir an einen Zeitraum von eineinhalb Jahren, jeweils unterteilt in 3-monatige Blöcke, es soll also sechs Wochenendseminare geben.

Überblick über den inhaltlichen Aufbau anhand der Seminarstruktur:

(Die ersten beiden Seminare sind zeitlich sehr konkret getaktet, bei den weiteren wird das erst in Absprache mit den Teilnehmern/innen geschehen.)

Anforderungen an die Teilnehmer/innen: Das Programm ist nicht unkompliziert, es setzt kontinuierliche Arbeit und einige Disziplin voraus. Andererseits ist es auch zu schaffen: als Teilnehmer/in muss man ein- bis zweimal wöchentlich zwei bis drei Stunden Studienzeit aufbringen können und man muss alle drei Monate zu einem zweitägigen Wochenendseminar (Sa. und So.) fahren können. Und man muss sich anschaffen: Karl Marx, Das Kapital, MEW Bd. 23 und Lenin: Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus (es gibt vielerlei Ausgaben). Des weiteren werden wir gedruckte bzw. kopierte schriftliche Materialien, im wesentlichen Klassikertexte, verteilen.

Technisches und Organisatorisches: Die Seminare sind zweitägige Wochenendseminare: Beginn sonnabends um 12.00 Uhr, Ende sonntags um 14.45 Uhr. Die Zeiträume für die Seminare werden sein: März, Juni, September und Dezember 2018, März und Juni 2019. Der Tagungsort wird Hannover sein. Unterkunft am Tagungsort ist möglich, wenn man Trampermatte/Luftmatratze und Schlafsack mitbringt. Duschen sind vorhanden. Für die Verpflegung sorgen wir selbst, d.h. die „Teamer“ sorgen in gewisser Weise vor, herrichten müssen wir die Malzeiten aber gemeinsam. Eine kleine Küche und ein Geschirrspüler sind vorhanden.
Kosten: Wir müssen einmalig 15,- Euro für die Druck- und Kopierkosten der Materialien, die wir verteilen, erheben. Und wir werden aller Voraussicht nach mit dem sehr günstigen Beitrag der Teilnehmer/innen von 10,- Euro pro Person und Wochenende für die Miete des Tagungsortes und die Verpflegung auskommen können. Dazu kommen natürlich je individuell die Kosten für Hin- und Rückfahrt. Wir versuchen, einen Fahrtkostenzuschuss für bedürftige Genossinnen und Genossen zu organisieren.
Anmeldung:
Mail: redaktion@offen-siv.com, Tel: 05572 – 999 22 42.

Spendenaufruf:
Junge Genossinnen und Genossen verfügen häufig nur über sehr überschaubare Einkommen. Damit die Fahrtkosten nicht zum Hindernis für’s Lernen werden, brauchen wir einen Unterstützungsfonds für bedürftige Teilnehmer/innen des Fernstudiums. Wer kann, spende dafür bitte auf das Konto Frank Flegel, IBAN: DE10 2505 0180 0021 8272 49, BIC: SPKHDE2Hxxx. Kennwort: Fernstudium. (KENNWORT NICHT VERGESSEN!)

Für die KPD: Der Genosse Bildungsbeauftragter der KPD; für die offen-siv: Frank Flegel

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